KUNSTRAUM

CHICKENTOWN

Seit diesem Jahr ist «Chickentown» bei uns zu Gast. Mit Ausstellungen, Konzerten und Aktionen. Hier geben wir Euch einen Überblick über die Gruppe um Urban Zellweger und Rafal Skoczek.

CHICKENTOWN ist eine von Rafal Skoczek und Urban Zellweger gegründete Ausstellungsserie im Wartsaal Wipkingen. Neben monatlichen Gruppen- und Einzelausstellungen plant Chickentown Performances, Konzerte sowie Workshops. Dadurch wird der Raum zu einem lebendigen und fruchtbaren Begegnungsort für Kunst- und Kulturinteressierte und Besucher:innen. Gerade während der Pandemie erschien es umso dringender, einen Ort und damit eine Plattform zu erschaffen, der nicht institutionell noch kommerziell funktioniert, sondern sich der kollektiven Zusammenarbeit widmet und zu einem Treffpunkt für die junge Zürcher Kunstszene wird. Durch diverse mediale Formate will die Gruppe auch einem möglichst breiten und generationsübergreifenden Publikum ein vielfältiges Programm anbieten.

Bisher im Wartsaal Wipkingen

  • Gruppenausstellung «evidently.chickentown» (erster Teil).
    Es wurden 22 Künstler:innen eingeladen, einem breiten Publikum Einblicke in ihre Schaffungsprozesse zu geben.
  • Einzelausstellung der Künstlerin Caterina de Nicola
    (geb.1991 in Ortona (IT) lebt und arbeitet in Zürich). In «Lonely Fans» zeigte De Nicola eine neue Werkgruppe von Lautsprecherskulpturen in Form kleiner Sofas. Das integrierte Musikprogramm stellte De Nicola aus einem Line Up von 20 nationalen sowie internationalen elektronischen Musikern zusammen.
  • Einzelausstellung mit Francesco Cagnin (1988)
  • Gruppenausstellung «evidently.chickentown» (2. Teil)
    mit 6 Schweizer Künstler:innen aus Zürich, Basel und Genf. Musik und Performance Event mit Lhaga Koondhor und dem Zürcher Musiklabel CZARNAGORA. Lagha Koondhor lud sechs Performance- und SoundKünstler:innen aus der Schweiz ein. Die dafür produzierte Musik wird zusammen mit dem Musiklabel CZARNAGORA in Form eines Musikalbums veröffentlicht.
    Sie beziehen sich bei dieser Ausstellung, angeregt durch die räumliche Nähe zu einem Bahnhof und die Konnotation durch den ehemaligen Wartsaal, auf das gleichnamige Gedicht «evidently chickentown» (1980) des britischen Poeten John Cooper Clark. Clark beschwert sich darin über die fiktive Stadt Chickentown, welche er als tristen, komischen und stark von Repression betroffenen Ort beschreibt. Der Refrain des Gedichts «the bloody train is bloody late» verstärkt die Sehnsucht, Chickentown zu verlassen. Diese Grundstimmung des Gedichtes diente den Künstler:innen als fluider Rahmen.

With the generous support

Bisher Beteiligte

Urban Zellweger – Kurator

Ronja Varonier – Künstlerin

Caterina De Nicola – Künstlerin

Rafal Skoczek – Kurator

Lagha Koondhor – Kuratorin

Emanuel Rossetti – Künstler

Francesco Cagnin – Künstler

Janek Ackermann – Künstler*in

Regula Fischer – Künstlerin/Organisatorin

Manutcher Milani – Künstler

und weitere … (siehe Flyer Gruppenausstellungen)